Was bedeutet Glück?

So verschieden wir Menschen auch sein mögen, welche unterschiedlichen Vorstellungen und Lebensformen wir auch haben – uns alle verbindet der Wunsch und das Streben nach Glück.

Wie definieren wir Glück? Ist es der materielle Reichtum, Gesundheit, Erfolg, Familie, Freunde … Wie  kann Glück von etwas abhängig sein, das ständigem Wandel unterworfen ist? Was geschieht, wenn sich auch nur einer dieser „Glücksfaktoren“ verändert?

Der Buddhismus ist eine Lehre, die sich mit solch essentiellen Lebensfragen auseinandersetzt. Auf den ersten Blick einfach erscheinend, wird man sehr rasch erkennen können dass es sich um eine äußerst  tiefgründige Klärung und Erkenntnis der Lebenszusammenhänge handelt. Unsere Denkgewohnheiten und Verhaltensmuster, die seit langer Zeit unser „Sein“ bestimmen, sind uns oft hinderlich dabei, die eigentliche Natur unseres Geistes zu erkennen und zu entdecken, dass Glück und Frieden schon immer die uns innewohnenden Qualitäten sind. Können wir diese Hindernisse klären wird es möglich, unabhängig von äußeren Gegebenheiten ein glückliches und bedeutungsvolles Leben zu führen. Der Weg dorthin, wie ihn Buddha Shakyamuni vor 2500 Jahren dargelegt hat, stellt uns oft vor große Herausforderungen. Es ist deshalb wichtig, ihn Schritt für Schritt zu gehen und sich dabei auf qualifizierte Anweisungen zu stützen. Auf drei Ebenen findet die geistige Schulung statt: durch Studium, Kontemplation/Reflektion und Meditation. Auf drei Säulen können wir uns dabei stützen: die Erkenntnisse des Buddha, die überlieferte Weisheit des Dharma (der Lehre) und die Unterstützung der Sangha, der Gemeinschaft der Praktizierenden.

Die Meditation ist eine Grundvoraussetzung für den weiteren Weg.  Erst wenn wir eine gewisse geistige Ruhe und Klarheit erlangt haben werden wir in der Lage sein unser Denken und Handeln zu betrachten und dahingehend zu gestalten, dass wir ein Leben führen in dem wir schädliche Handlungen unterlassen, Liebe und Mitgefühl entwickeln und zu wahrem Glück gelangen können.

Es ist außerdem von größter Wichtigkeit, einen qualifizierten Lehrer/Lehrerin zu finden, und manchmal muss man weite Wege in Kauf nehmen und kann nicht davon ausgehen, diese gleich vor der Haustür zu finden.

In vielen Bodhi Path Zentren unterrichten regelmäßig hoch qualifizierte Lehrer: Laien und Ordinierte, Tibeter und Europäer. Sie alle folgen dem Curriculum das Shamar Rinpoche, ein hoch verwirklichte Meditationsmeister und einer der führenden Linienhalter der Karma Kagyu-Tradition, entwickelt hat.